Gedenkschrift zum 75-jährigen Jubiläum
Turn- und Sportverein Collegia Jübek von
1918
von Manfred Schmidt
Als am 9. März 1992 der hiesige Sportverein auf seiner Jahreshauptversammlung
nach einmütiger Abstimmung der anwesenden Mitglieder mich zum Ehrenvorsitzenden
des Vereins ernannte und gleichzeitig in diesem Jahre eine Dorfchronik der
Gemeinde Jübek zusammengetragen wurde, erhielt ich die Aufgabe, über unseren
örtlichen Sport-verein mit über 600 Mitgliedern - zur Zeit der größte Verein in
Jübek - zu berichten.
1918 - 1945
Es war nach dem verlorenen 1. Weltkrieg im November 1918 sicher das Verlangen
und Bestreben der Menschen, nach entbehrungsreichen Jahren wieder fröhliche
Stunden im geselligen Kreis zu verleben. So werden auch die Bürger in Jübek
gedacht haben, als sie den Verein "Collegia" gründeten, um in diesem Kreis die
traurige Vergangenheit unseres Volkes zu vergessen.
Neben diesem Wunsch war es das Verlangen nach einer verbindenden Tätigkeit, die
die Menschen dieser Gruppe mit gemeinsamen Erlebnissen zusammenhielt. Und das
war der Sport, die große Bewegung des Turnvaters Jahn nach dem Motto: "Frisch,
fromm, fröhlich, frei". So war das Fundament des Turn- und Sportvereins "Collegia"
geschaffen.
über das Vereinsleben in den zwanziger und dreißiger Jahren konnten mündliche
Berichte noch lebender Mitglieder wie Thomas Marxen, Wilhelm Völschow, Luise
Freese zur Schilderung der Vereinsgeschichte beitragen.
Luise Freese berichtete, daß bereits unmittelbar nach dem 1. Weltkrieg
Sportspiele auf der "Dischler" Koppel (heute bebautes Grundstück
Völschow-Buchberger) durchgeführt wurden und zwar Leichtathletik im Dreikampf -
Laufen, Weitsprung und Schlagballweitwurf. Dazu Faustball und Tamburin für die
Damen. So gehörten zur 1. Damenmannschaft für Faustball Mariechen Ückerle,
Christine Matthiesen, Katharina Duus und Luise Jürgensen.
Schriftführer Thomas Nissen, so erzählte Luise Freese weiter, gehörte mit
Johannes Matthiesen, Heinrich Matthiesen, Heinrich Duus und Johannes Dittmer der
damaligen 1. Herren - Schlagballmannschaft an. Das Interesse der Jübeker Bürger
am Sport stieg weiter.
Eine Herren-Fausthallmannschaft bildeten Thomas Lengefeld, Heinrich Brodersen,
Theo Nissen, Peter Hinrichsen, Julius Dittmer. Eine 2. Faustballmannschaft
bildeten Hans Duus, Heinrich Erichs , Heinrich Goos, Heinrich Duus und Otto
Brodersen. Ingwer Ehmke hat sich in den zwanziger Jahren besonders um das
Vereinsleben bemüht.
Als neuer Sportplatz des Vereins wurde dann die Koppel hinter dem Grundstück des
Bauern Johannes Matthiesen und das Gemeindeland am Hochmoorweg genutzt. Das
Vereinslokal war die Gastwirtschaft Goos. Im dortigen Saal nahm man bereits
unter der Leitung von Erich Erichs, der von 1920 bis 1923 der 1. Vorsitzende des
Vereins war, das Turnen auf. Am Barren, am Pferd und Reck wurde eifrig geübt.
Im Freien wurden Schlagball, Faustball und Leichtathletik (Laufen, Sprung und
Ballweitwurf) durchgeführt. Nachbarvereine aus Ahrenviölfeld, Viöl, Silberstedt,
Treia und anderen Gemeinden stellten die Wettkampfgegner. Gruppen in der
durchschnittlichen Stärke von 30 Jugendlichen waren die Teilnehmer. In den
dreißiger Jahren entwickelte sich ein reges Vereinsleben unter der Regie der
Sportfreunde Karl Wittke und Willy Paulsen.
Ein Brief des noch lebenden 83jäh-rigen Willy Paulsen, jetzt in Neumünster
wohnend, gibt eine bewegte Schilderung des damaligen Vereinslebens.
Willy Paulsen
Goebenstraße 2
2350 Neumünster am 11.11.88
Sehr geehrter Herr Schmidt,
es ist mir ein Bedürfnis, Ihnen und "Collegia" für den herrlichen Zinnbecher mit
Gravierung zu danken. Er wird mir eine stete Erinnerung an die schöne Jugendzeit
in Jübek sein. Ich war seit 1922 als Schüler und Leichtathlet sowie
Faustballspieler im Verein. Gerne denke an die Sportfeste im Verein, aber auch
in Treia, Schuby, Groß Rheide, Kropp, Tarp und weitere zurück. Es war
selbstverständlich, daß wir damals die morgendlichen sportlichen Wettkämpfe auf
dem Fahrrad erreichten. Erst abends nach der Siegerehrung kehrten wir müde
zurück. Diese herrliche Zeit möchte ich nie missen.
Haben Sie, sehr geehrter Herr Schmidt, und die Vorstandsmitglieder Dank dafür,
daß Sie noch an mich (heute 78-jährig) gedacht haben.
Mit sportlichem Gruß
Ihr
Willy Paulsen
Und so gestaltete sich beim TuS Collegia Jübek ein reges Sportleben bis in die
Kriegsjahre 1940/41. Dann wurde die männliche Jugend zum Kriegsdienst
eingezogen, und die Hitlerjugend führte sämtliche Sportveranstaltungen in
"großer Regie" durch.
1946
Aber gleich nach dem Ende des 2. Weltkrieges gab es beherzte und am Sport-
interessierte Bürger der Gemeinde Jübek, die den TuS Collegia zu neuem Leben
erweckten. Im Wohnzimmer des Lehramtsanwärter Friedrich Schwart kamen sieben
Gründungsmitglieder vom TuS Collegia schon im Jahre 1946 zusammen.
Neben dem jüngsten Mitbegründer Alfred Hansen, Malermeister mit Ausweis-Nr. 3
waren die Gründer Willy Paulsen, Schwiegersohn von Bäcker Boyens, Willi Peters,
Landwirt, Katharina Duus, Schulleiterin in Jübek, Hans Schneekloth, Karl Wittke,
Meiereileiter in Jübek, und Friedrich Schwart.
Malermeister Alfred Hansen entwarf das erste Werbeplakat und schon ging es los.
Bereits am 14. November 1946 fand im Vereinslokal Goos die erste
Mitgliederversammlung statt. Anwesend waren 22 Mitglieder und Interessierte.
Schriftwart Hans Schneekloth begrüßte und eröffnete die Versammlung für den
verhinderten 1. Vorsitzenden Friedrich Schwart. Vom Sportkameraden Schneekloth
wurden Sinn und Zweck des wiederbelebten Vereins Collegia und dessen Satzung
vorgetragen und erläutert. Die Satzung wurde einstimmig angenommen. Besonders
betont wurde, daß der Verein vollkommen unpolitisch sei. Weitere 12 Mitglieder
wurden am gleichen Abend aufgenommen.
Die noch am Versammlungsabend kassierten 103,50 Reichsmark Aufnahmegebühren und
Beiträge wurden auf ein Konto bei der Raiffeisenbank eingezahlt. Bis zum
heutigem wird das Beitrags- und Vereinskonto von der Raiffeisenbank Jübek
geführt.
Schon auf dieser ersten Versammlung wurde beschlossen, noch im selben Jahr
Mitglieder, Freunde und Bürger Jübeks zu einem Vereinsfest, dem heutigen
Stiftungsfest einzuladen. Der Eintritt sollte 3,-- RM betragen. Ein Festausschuß
aus vier Mitgliedern wurde beauftragt, ein harmonisches Fest vorzubereiten.
Weiter wurde beschlossen, die vorhandenen Turn- und Sportgeräte schnellstens in
Ordnung bringen zu lassen. Der erste Turnabend für Männer sollte am 26.11.1946
und für Frauen am 28.11.1946 durchgeführt werden. Der Vorstand wurde ermächtigt,
umgehend eine Sportversicherung für den Verein abzuschließen. Um 22.00 Uhr
schloß der Schriftwart Hans Schneekloth die Versammlung, die sehr harmonisch
verlaufen war.
So wurde die Wiederbelebung des TuS Collegia Jübek nach dem 2. Weltkrieg mit der
ersten Mitgliederversammlung zu einem positiven Anfang, der in den folgenden
Jahren zu großem Erfolg führte.
Das Interesse am Sport in Jübek vergrößerte sich rapide. Die Angebote von
Sportdisziplinen vermehrten sich. Schon auf der Jahreshauptversammlung am
10.05.1947 im Lokal Goos wurde besonders herausgestellt, daß der Verein bei der
politischen Gemeinde ein gutes Ansehen genießt.
1947 - 1948
Im Mai 1947 fanden sich Gönner, die dem Verein sechs Schlaghölzer, vier
Schlagbälle und eine Diskusscheibe stifteten. Ein Geländelauf "Rund um Jübek"
wurde durchgeführt und bereits im Februar 1948 eine Sparte Handball und eine
Sparte Tischtennis (Alfred Hansen) gegründet. Stolz meldete Collegia für das
Spieljahr 1948:
1 Handball-Männermannschaft
1 Handball-Frauenmannschaft
1 Faustball-Männermannschaft
1 Faustball-Frauenmannschaft
1 Faustball-Jugendmannschaft
1 Schlagball-Männermannschaft
dazu laufend das breite Angebot für alle:
l Leichtathletik
l Tischtennis
l Geräteturnen
l Gymnastik für Frauen
im Saal bei Goos.
Mit einem großen Schauturnen am 26.03.1948 präsentierte Collegia der
Öffentlichkeit einen neuen Einblick in die Vereinsarbeit.
Die Arbeit und Betreuung in der neu gegründeten Jugendgruppe, unter Leitung des
Obmannes Alfred Hansen, fand ein großes Echo. Auch die Tischtennisabteilung
unter Obmann Georg Grieger nahm einen spürbaren Aufschwung. Der Antrag, im Jahre
1950 eine Sparte Fußball zu gründen, wurde zunächst zurückgestellt!
Als dem Verein im Jahre 1948 ein neuer bespielbarer Sportplatz "an den Tannen"
von der Gemeinde übergeben wurde, war bei allen Mitgliedern die Freude groß.
Ohne Zögern wurde die Vereinskasse geleert und dort ein massives Gerätehaus mit
Umkleideraum und Toilette gebaut. Zu dem Zeitpunkt hatte der Verein 158
Mitglieder.
Inzwischen war die Breitenarbeit so angewachsen, daß der Verein ab Sommer 1948
den Wandersportlehrer Bremser vom Kreis Schleswig (KSV) für mehrere Stunden in
der Woche zugeteilt bekam. Während der Kreis die Besoldung übernahm, mußten vom
Verein die Verpflegung und Unterkunft sowie ein Zuschuß gewährt werden.
Nach der Währungsreform am 20. Juni 1948 wurden die Beitragssätze wie folgt
beschlossen:
Ehepaare 1,50 DM
Erwachsene 0.80 DM
Jugendliche 14-16 Jahre 0.40 DM
Erwerbslose 0,40 DM
Schüler 0,20 DM
Die Beiträge holte Herbert Mittelstedt trotz seiner Gehbehinderung persönlich
bei einer großen Zahl der Mitglieder ab.
1955
Im Jahre 1955 ragten wieder einige besondere Spitzenleistungen im Verein hervor:
Die Herren- und Damenmannschaften gewannen in Lindewitt den Faustballpokal und
unser Mitglied Erika Köhler errang zum achten Male das Bundessportabzeichen.
Diese Leistungen wiederholte Erika bis zu ihrem frühen Tode im Juli 1979 noch 26
Mal. Erika Köhler hat sich um den Verein verdient gemacht. Von Februar 1960 bis
zu ihrem Ableben führte sie als Schriftwartin alle Protokolle und schriftliche
Arbeiten.
Der Wechsel bei den Wandersportlehrern von Ferdinand Amberg über Frau Kullik zu
Anneliese Frie, die von 1965 bis heute im Verein tätig ist, hat in der regen
Breitenarbeit keine Unterbrechungen gebracht.
Im Gegenteil:
- Die Sparte Schach arbeitete seit 1954 unter der Leitung von Friedrich Schulz
mit 15 bis 20 Mitgliedern,
- Hugo Metzendorf betreute die neue Schießabteilung,
- Das jährliche Schauturnen,
- die Teilnahme am Wimpelwettkampf der Geestvereine,
- die Vereinsmeisterschaften in der Leichtathletik sowie
- die Weihnachtsfeiern für Jugendliche und Erwachsene
wurden feste Veranstal-tungen im jeweiligen Sportjahr.
Daneben liefen in den Sparten die Meisterschafts- und Pokalrunden nach
Spielplänen der Dachverbände ab.
"Starke Motoren" in der Vereinsarbeit in jenen Jahren waren neben anderen die
Mitglieder Hans Schneekloth mit Ehefrau Grethe, Karl Wittke, Alfred Hansen,
Wilhelm Jürgensen, Uwe Nissen, Uwe Albertsen und Erwin Petersen.
1962
Der eifrige Vorstand konnte sein Vorhaben, eine Gymnastikhalle mit den Maßen 9 x
12 Meter zu bauen, verwirklichen.
Mir gelang es als neuer Schulleiter in Jübek durch meine Initiative bei den
zuständigen Stellen, daß die Halle noch während der Bauzeit auf 9 x 18 m
vergrößert wurde. Im Dezember 1962 war Richtfest.
Ich war ab Februar 1962 Beisitzer und ab 21. Februar 1964 2.Vorsitzender im
Vereinsvorstand und engagierte mich voll für den Sportverein. Über die
Möglichkeit der Hallennutzung waren die Collegianer damals überglücklich, auch
wenn die Turnhalle bald viel zu klein war und die starken Sportgruppen kaum
aufnehmen konnte. Auf mein Bestreben gelang es auch, am 13. Februar 1963 eine
Sparte Fußball zu gründen und alle Jugendlichen auf Sporttauglichkeit
untersuchen zu lassen.
Wegen des regen Betriebes in allen Sparten war wieder eine Beitragserhöhung die
unausweichliche Folge.
Ab 1. Mai 1963 war jedes fünfte Mitglied einer Familie beitragsfrei.
Schüler bis 14. Lebensjahr 0,40 DM
Jugendliche vom 15. bis 18. Lebensjahr 0,75 DM
Erwachsene einzeln 1,25 DM
Ehepaare 2,00 DM
1964
Mit Jahresbeginn 1964 übernahm Christian Petersen das Amt des
Sportschützenwartes, und die Schießabteilung erhielt neuen Auftrieb.
Das Jahr endete sehr traurig: Anfang Dezember 1964 trugen sechs
Collegia-Sportler in Vereinstrachten ihren 1. Vorsitzenden
Uwe Nissen zu Grabe. Alle Mitglieder trauerten. Uwe Nissen hat sich viele Jahre
um den Verein verdient gemacht.
Der rege Sportbetrieb lief jedoch unter seinem Nachfolger Uwe Albertsen weiter.
1966
Im Jahre 1966 wurde eine Schwimmabteilung gegründet. Zunächst fuhren die
Schwimmer wöchentlich ins Hallenbad nach Flensburg, später nach Schleswig.
Am 31. Dezember 1966 hatte der Verein schon 325 Mitglieder. 1969 wurden in der
Sparte Fußball zwei Senioren- und vier Jugendmannschaften gemeldet.
Die Aktivitäten des Vereins hinterließen auch in den Nachbardörfern ihren
Eindruck, so daß bald zahlreiche Mitglieder aus dem Umland kamen. Die
politischen Gemeinden Gammellund, Friedrichsau und Esperstoft mit Hünning
gewährten unserem Verein Zuschüsse entsprechend der Zahl der dort wohnenden
Collegia-Mitglieder.
Am 16. Dezember 1966 fand auf An-trag des SV Gammellund eine außerordentliche
Vorstandssitzung statt, auf der die Gammellunder einen Zusammenschluß beider
Vereine anstrebten. Auf ihrer Mitgliederversammlung fand dieser Vorschlag nicht
die erforderliche Mehrheit, und der Plan wurde von den Gammellundern abgelehnt.
1968
Auf dem Stiftungsfest am 5. November in der Gastwirtschaft Goos verlieh der
Landessportverband Schleswig-Holstein anläßlich des 50jährigen Bestehens des
Vereins das Ehrenschild.
Große Hoffnungen weckte der Zukunftsplan des Amtsvorstehers und Gastredners Hans
Thomsen: Bau eines beheizten Schwimmbeckens am Jübeker Schulzentrum hinter der
Schule.
Heute befindet sich dort der Schulwaldgarten. Die Begeisterung für diese Planung
war groß. Die Verwirklichung verlief jedoch im Sande, da die erforderlichen
Finanzmittel nicht aufgebracht werden konnten.
1971
Ein Trost blieb den Sportlern: Da die Bundeswehr das Sportgelände "an den
Tannen" für ihre Depotplanung brauchte, wurde dem Verein ein neuer Sportplatz
unmittelbar hinter der Schule zur Verfügung gestellt und am 21. Juli 1971
eingeweiht. In Eigenleistung wurden zwei Geräteräume mit Umkleidemöglichkeit
erstellt.
1973
Anfang der 70er Jahre kam die Sparte Fußball groß "ins Rennen". Als Auftakt zum
Jübeker Sandbahnrennen wurde im RennStadion ein "Sandbahnturnier" mit 27
Fußball-Jugendmannschaften aus neun Vereinen durchgeführt. Am 12. Mai 1973
stiegen die 2. Mannschaft in die Kreisklasse A und die 1. Seniorenmannschaft in
die Bezirksliga Nord auf.
Besondere Leistungsträger beim Jübeker Fußball waren Heinrich Völschow, Wolfgang
Gehrke, Uwe Gehrke und Arthur Peter.
Während Dieter Moltzen sich als Fußballobmann, Trainer und Betreuer der
Herrenmannschaften große Verdienste erwarb, war Willi Molter als
Vereinssportwart und besonders als Betreuer der Fußballjugend mehrere Jahre
unermüdlich tätig und als Helfer im Verein sehr bemüht. Das gilt ebenso für
Ernst Marxen und Frau Lisa. Auch Wolfgang Gehrke war ein treibender Motor in der
Fußballsparte. Er war mehr als sieben Jahre Trainer bei Collegia.
So wurde die Breitenarbeit bei steigenden Mitgliederzahlen in allen Sparten
laufend vergrößert und mit besonderen Angeboten von Sportveranstaltungen und
Vergleichswettkämpfen erweitert.
Das alljährliche Stiftungsfest des TuS Collegia am ersten Sonnabend im November
war und ist ein geselliger Höhepunkt des Jahres, an dem die Collegianer mit
Gästen zahlreich teilnehmen und auf dem Mitglieder für ihre Verdienste geehrt
werden. Dieses Fest gehört zu den schönsten im Dorfe Jübek.
Sonderveranstaltungen, angefangen von Turnieren bis zu den Adventsfeiern in den
einzelnen Sparten, motivierten laufend die Vereinsarbeit. Auf der
Jahreshauptversammlung am 12. Februar 1973 wurde bekanntgegeben, daß der Verein
mit Schreiben vom 17.11.72 vom Finanzamt Rendsburg als gemeinnützig anerkannt
wird.
1975 - 1976
Im April 1973 wurde mit der Hilfe und Eigenleistung der Fußballer und einem
finanziellen Zuschuß der Gemeinde die Flutlichtanlage von der Rennkoppel auf die
Boyenskoppel hinter der Schule neben dem vorhandenen Sportplatz verlegt. Das
Land hatte die Gemeinde Jübek gekauft. Nun standen dem Verein plötzlich drei
Fußballfelder zur Verfügung, um die uns andere Vereine sehr beneideten.
Eine 100 m Laufbahn und die Weitsprunggruben auf dem Schulplatz vermehrten für
die Mitglieder die Nutzungsmöglichkeiten der Sportanlagen. Gleichzeitig griff
der Vereinsvorstand den Gedanken auf, am Sportplatz neben der Schule ein
Jugendheim zu bauen. Die Sportkameraden Herbert Johannsen und Christian Petersen
wurden vom Vorstand beauftragt, die Planungen unter Berücksichtigung einer
kostengünstigen Bauausführung voranzutreiben.
Ferner wurde beschlossen, die Beiträge der Mitglieder, die bisher bar kassiert
wurden, durch die Raiffeisenbank Jübek im Einzugsverfahren abzurufen.
Im Mai 1975 betrugen die Beiträge:
Jugendliche bis 16. Lebensjahr 2,00 DM
Erwachsene ab 16. Lebensjahr 5,00 DM
Passive Mitglieder ab 50. Lebensjahr 3,50 DM
Familien mit drei und mehr Kindern eine Ermäßigung pro Person von 0,50 DM
Das Jahr 1976 brachte erneut Auftrieb in allen Sparten und besonders in der
Jugendarbeit unter der Leitung von Uwe Albertsen und Anneliese Frie. Im
Jugendfußball wurde sogar, zunächst probeweise, mit den Vereinen Bollingstedt
und Gammellund in einer "Spielergemeinschaft Geest" zusammengearbeitet. Diese
Zusammenarbeit klappte reibungslos. 54 Jungen aus Jübek, 30 aus Bollingstedt und
32 aus Gammellund, die alle die Grundschule in Jübek besuchten, spielten in
allen Jahrgängen Fußball. Mit der Rechnungsführung für den gesamten
Jugendfußball der SG Geest wurde Herbert Johannsen beauftragt.
Ab September 1976 durfte auch die neue Turnhalle in Silberstedt von unserem
Verein zunächst gebührenfrei benutzt werden. In diesem Jahr nahmen 156 Kinder am
Jugendsportfest des Vereins in der Leichtathletik teil.
30 Mitglieder in der Tischtennissparte konnte der Spartenleiter Karl Schafft
stolz melden. Spartenleiter der Sportschützen, Christian Petersen, mit seinen 14
aktiven Schützenkameraden nahm in dem Jahre an 26 Pokalschießen teil, gewann
vier Pokale und belegte 2. und 3. Plätze. Urkunden und weitere gute
Einzelplacierungen waren der Lohn für den Trainingsfleiß.
1977
Und dann war es endlich soweit. Das gemeinsame Streben aller aktiven und
passiven Mitglieder ging in Erfüllung:
Am 24. Juni 1977 war das Richtfest des neuen Jugend- und Sportheims des TuS
Collegia und am 28. Oktober 1978 konnte es eingeweiht werden.
Dr. Gerhard Stoltenberg, Ministerpräsident des Landes Schleswig-Holstein
belohnte den großen Arbeitseinsatz der Mitglieder durch eine Sonderspende von
3.000 DM. Alle Gäste würdigten in ihren Grußworten die großen Leistungen des
Vereins.
Das Sportheim hat eine Grundfläche von 150 qm. In dem Gebäude befinden sich zwei
Umkleidekabinen, zwei Duschräume, ein Schiedsrichterraum, sanitäre Anlagen und
ein geräumiger Clubraum.
1979
Der Aufschwung in der Breitenarbeit setzte sich auch 1979 fort. Im November
wurde die Sparte Tennis gegründet. Kommissarischer Spartenleiter wurde Wolfram
Meier. Auch die Sparte Handball zeigte unter der Betreuung und Leitung von
Sportlehrerin Anneliese Frie und Ehemann Hans Frie eine stark steigende Tendenz.
Gar nicht genug gewürdigt werden kann das jährlich, stets im November
stattfindende Verspielen der Sportschützen. Der Veranstalter ist jetzt der
Verein Collegia. über viele Jahre hinweg ist Planung, Vorbereitung und
Durchführung des Verspielens ein großer Verdienst von Christian Petersen. Das
Ergebnis des Verspielens war immer eine spürbare Aufbesserung der Finanzen des
Vereins. Hierüber freute sich besonders seine Ehefrau Elke, die seit 1971
Kassenwartin der Vereins war.
1980
Schon im Jahre 1980 wurde offenbar, daß die Sporthalle in Jübek bei einer
Beteiligung von durchschnittlich 50 Personen in den Damengruppen zu klein war.
Die Planung für den Bau einer neuen Halle in den Maßen 21 x 47 m wurde
angestrebt.
Ebenfalls eine steil aufstrebende Tendenz zeigte die Sparte Schwimmen, die seit
20 Jahren bis heute einsatzfroh von Bernd-Günter Schmidt betreut wird. Bei
durchschnittlich vierzig jugendlichen Teilnehmern je Schwimmabend ist er stets
auf Unterstützung aus der Elternschaft angewiesen.
Ein Höhepunkt dieses Sportjahres war ein Treffen mit den Sportfreunden des
Vereins "Preußen Berlin". Zu Pfingsten waren die Berliner mit einer Herren-,
einer Jugend-Fußballmannschaft und Freunden zwei Tage zu Gast in Jübek. Die
Gäste waren in Privatquartieren untergebracht und erlebten "tolle Tage".
Die Collegianer waren vom 15. bis 17. Juni zu einem Gegenbesuch in Berlin.
Sie erlebten schöne Stunden mit den Berliner Sportfreunden. Diese
freundschaftlichen Verbindungen sollten weiter ausgebaut werden.
Einen weiteren Bonbon offerierten die Jübeker Fußballer, indem sie in der
Spielsaison 1980/1981 mit der 1. Mannschaft in die Landesliga aufstiegen. Dieser
Aufstieg war der Verdienst von Trainer Bernd Fischer und den Leistungsträgern
Heinrich Völschow, Wolfgang und Uwe Gehrke, Arthur Peter sowie alle anderen
Mitspieler der Mannschaft.
1981
Für die Mitglieder, die gerne Tennis spielen wollten, erfüllte sich ebenfalls
ein großer Wunsch. Am 3. Juni 1981 konnten zwei vorschriftsmäßige Tennisplätze
am Sportheim eingeweiht werden. Wolfram Meier gebührt großen Dank. Er hat mit
viel Erfahrung und eigenem Einsatz die Planung der Tennisplätze schnell und
flüssig vorangetrieben und den Bau überwacht. Die Tennissparte zählte zu diesem
Zeitpunkt 81 Erwachsene und 39 Jugendliche.
1983
1983 verzeichnete die Tennissparte schon 156 Mitglieder und der Ruf nach einem
3. Tennisplatz wurde laut.
Die Mitglieder Frau Nebelin und Herr Stier arbeiten eine neue Satzung für
unseren Verein aus, die einstimmig von der Mitgliederversammlung angenommen
wurde.
Der Verein Collegia Jübek wurde am 11. Juli 1993 in das Vereinsregister beim
Amtsgericht Schleswig eingetragen.
1985 - 1987
Am 11. März 1985 hatte der Verein 600 Mitglieder. Erneut wurden am 26. Juni 1985
in einer Vorstandssitzung mit dem Kreisjugendpfleger Klaus Liedtke als Gast die
Gespräche über den Bau einer neuen Mehrzweckhalle aufgenommen. Gleichzeitig
wurde der Bau eines dritten Tennisplatzes beantragt und beschlossen. Am 26. Juli
1986 wurde der neue Platz mit einem Tennisturnier eingeweiht.
Die Sparte Leichtathletik unter der Leitung von Gisela Prato konnte 1987 stolz
auf die Abnahme von 44 Sportabzeichen und 78 Mehrkampfabzeichen hinweisen.
Bei regem Betrieb in allen Sparten ist es als eine besonders glückliche Lösung
zu verzeichnen, daß seit dem 1. April 1988 das Collegia Sportheim vom Ehepaar
Schmich bewirtschaftet wird.
In dem neumöblierten Clubraum, der viel Gemütlichkeit ausstrahlt, fühlen sich
die Jugendlichen und Erwachsenen sofort "wie zuhause", zumal Mary und Jürgen
Schmich sich intensiv der Betreuung der Tennis- und Fußballjugend widmen.
Aber auch die Handballmädchen, die mit sechs Mannschaften in dem Jahre 1988 an
den Rundenwettkämpfen teilnahmen, konnten sich in der Betreuung nicht beklagen,
denn die weiblichen E- und C-Mannschaften wurden unangefochten Kreismeister.
Stolz waren die Collegianer, als sie 1989 nach Siegen bei drei aufeinander
folgenden Wimpelwettkämpfen der sieben Geestvereine endgültig den Wimpel als
Eigentum errungen hatten.
So konnte die Breitenarbeit im Verein mit zeitweilig 30 bis 40 ehrenamt-lichen
Helfern weiter intensiv gefestigt und vorangetrieben werden. Viele Jahre haben
sich so Ingrid Lahann und Volker Janke für das Frauen- und Herrenturnen
besonders eingesetzt.
Jürgen Schmich, einer der vielen Helfer bei den Tennis-Kreismeisterschaften,
berichtet in der Sparten-Zeitung "Netzgeflüster" über einen Einsatz der
Tennisjugend:
Miterlebt und mitgezittert
von Jürgen Schmich
Es ist schon ein Erlebnis, mit den Jugendlichen zu einer Kreismeisterschaft zu
fahren. Am Vorabend standen Boris und Florian noch im Clubheim auf der Matte:
"Jürgen, was meinst du, wer alles spielt ? Können wir da überhaupt etwas
ausrichten? Kennst du denundden...und wie spielt der?" Es kostete schon etwas
Überzeugungskraft, den Burschen klar zu machen, daß die Anderen auch nur mit
Bällen spielen.
Am Samstag sammelte ich dann Boris, Maik und Florian ein und fuhr mit ihnen nach
Jarplund. Wir wußten ja, daß auch noch Patrick Benn, Jan Behrensen und Wiebke
Meissner an den Meisterschaften teilnehmen, aber daß das Clubheim in Jarplund
halbwegs in der Hand der Jübeker Fans war, hatten wir nicht erwartet. So kam
natürlich auch gleich eine tolle Stimmung auf. Patrick und Wiebke hatten schon
ihre ersten Siege verbucht, Jan leider eine Niederlage. Florian mußte erfahren,
daß er am Samstag gar nicht spielen soll. Dann fieberten alle Jübeker dem ersten
Auftritt von Boris entgegen. Alle waren nervös, nur Boris nicht. Eiskalt und
abgebrüht fegte er seinen ersten Gegner mit 6:3 und 6:0 vom Platz.
Dann war Wiebke wieder an der Reihe. In ihrem ersten Match war sie leider noch
nicht ganz wach. Deshalb mußte sie auch den ersten Satz abgeben (5:7 6:3 6:1).
Jetzt lief sie aber zu Höchstform auf. Gegen Anne Faber, eine nicht ganz leichte
Gegnerin, gewann sie nach Schwierigkeiten im ersten Satz doch noch verdient mit
7:5 und 6:1. Patrick verlor leider in der zweiten Runde gegen einen wirklich
schweren Gegner und schied somit aus. Maik gewann sein erstes Spiel, mußte sich
aber ebenfalls in der zweiten Runde leider geschlagen geben.
Jetzt hatte es Boris mit seinem wohl schwersten Gegner der ganzen Meisterschaft
zu tun. Die Fans, mittlerweile nicht mehr nur Jübeker, drückten ihm alle Daumen.
Den ersten Satz brachte Boris locker mit 6:2 nach Hause. Dann verkrampfte er
etwas, weil sein Versuch, etwas zu Zaubern, mißlang. Sein Gegner führte schon
mit 4:1 bzw. 5:2, da besann Boris sich wieder auf sein Spiel. Letztendlich
gewann er , wenn auch knapp, den zweiten Satz mit 7:5 und war damit im
Viertelfinale. Unbedingt erwähnt werden muß aber auch, daß Jan Behrensen, der
ebenso wie Patrick Benn das erste Mal an einer Meisterschaft teilnahm, bis in
das Endspiel der Trostrunde vorstieß und sich erst hier leider geschlagen geben
mußte.
Boris spielte auch das Viertelfinale in seiner coolen Art. Durch seine Ruhe
machte er seinen Gegner nervös und gewann ungefährdet 6:2 und 6:1.
Am Sonntag konnte dann auch Florian seinem ersten Gegner nicht genug contra
bieten , verlor und mußte in die Trostrunde.
Am darauffolgenden Samstag ging es dann weiter. Obwohl nur Boris spielen mußte,
waren die Fans (Wolfgang, Hannelore, Hauke, Wiebke und Sören Meissner, Traute,
Herbert und Patrick Benn, Karin und Jan Behrensen und Flo Albrecht) wieder mit
von der Partie.
Das Halbfinalspiel ging so schnell über die Bühne, daß eigentlich nur noch das
Ergebnis mit 6:4 und 6:0 zu erwähnen bleibt.
Jetzt ging die Warterei los. Gegner ausgucken, wer gewinnt das andere
Halbfinale? Alle Experten waren sich sicher, daß Tim Schaper das Rennen macht.
Boris und ich hatten seinen Gegner aber schon im Sommer in Schleswig beobachten
können und ihn zu unserem Geheimfavoriten erkoren. Niko Carstensen gewann dann
auch und somit stand Boris Endspielgegner fest.
Um 19.30 Uhr war es dann soweit. Das Endspiel begann. Die Fans hatten sich am
Kopfende des Platzes versammelt und fieberten mit. Karin Behrensen hatte noch
schnell ihren Mann telefonisch über die tolle Stimmung informiert und der,
obwohl schon fertig fürs "Puschenkino" zog sich wieder um und kam in die Halle.
Im ersten Satz spielte Boris so, wie er es sich vorgenommen hatte; kraftvoll und
zielsicher, aber geduldig auf die Fehler des Gegners wartend. Im zweiten Satz
hatte er dann wieder einen Einbruch, der mir das Herz in die Hose rutschen ließ.
Aber der Bursche ist zu bewundern und manch ein Mitglied unserer Tennissparte,
mich selbst eingeschlossen, kann sich ein Beispiel an seinem Siegeswillen
nehmen. Er fauchte sich selbst ein paar mal an (vielleicht bei den Assen im
Fernsehen abgeschaut) und obwohl sein Gegner führte baute er sich wieder so auf,
daß er auch den zweiten Satz mit 7:5 gewann. Boris war Kreismeister. Er strahlte
und die Fangemeinde jubelte. Am Sonntag, ich konnte leider nicht dabeisein,
gewann Florian noch das Trostrunden-Endspiel und Wiebke zeigte ihre Klasse,
indem sie ihre Endspielgegnerin mit 6:0 und 6:0 vom Platz schickte.
Wir alle haben bei dieser Meisterschaft tolles Tennis gesehen. Ich persönlich
habe mich gefreut, daß soviele Jübeker Fans unsere Jugendlichen unterstützt
haben.
Spieler bzw. Spielerin und Fans macht weiter so, dann haben wir auch in Zukunft
Jugendliche, die mit Spaß am Tennis solche Leistungen zeigen.
1990
Als ich auf der Jahreshauptversammlung des Vereins am 12. März 1990 das Amt des
1. Vorsitzenden nach 28jähriger Vorstandsarbeit in jüngere Hände übergeben
konnte, standen in der Erinnerung noch einmal die Meilensteine im
Vereinsgeschehen vor mir:
- Erweiterung des Turnhallenbaues in Jübek auf die Maße 9 x 18 m,
- Erwerb und Herrichtung eines Sport-platzgeländes hinter der Schule mit 100 m
Aschenbahn und Sprunggrube sowie drei Spielfeldern 70 x 100 m mit einer
Flutlichtanlage,
- Bau eines Sportheims,
- Anlegung von drei Tennisplätzen.
Dieses Sportstättenangebot konnte nur entstehen, weil alle Vereinsmitglieder zu
jeder Zeit einmütig direkt oder indirekt geholfen und in Teamarbeit
zusammengestanden haben. Auch der politischen Gemeinde ist für die jederzeitige
Unterstützung zu danken.
Mögen die Jübeker Sportinteressierten das Angebot immer zu nutzen wissen.
Das waren die "Kapitäne", die 1. Vorsitzenden, des TuS Collegia Jübek:
Erich Erichs 1920 - 1923
Friedrich Schwart 14.11.46 - 28.06.47
Willi Paulsen 28.06.47 - 19.01.49
Hans Schneekloth 19.01.49 - 29.10.51
Karl Wittke 29.10.51 - 11.02.53
Hans Schneekloth 11.02.53 - 17.02.61
Uwe Nissen 17.02.61 - 03.12.64
Uwe Albertsen 22.01.65 - 25.02.70
Manfred Schmidt 25.02.70 - 13.03.90
Bernd-G. Schmidt 13.03.90 - heute
Die Sportfreunde Hans Schneekloth und Manfred Schmidt wurden zu
Ehrenvorsitzenden ernannt.
Die Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstandes im Jubiläumsjahr
1. Vorsitzender Bernd-G. Schmidt
2. Vorsitzender Claus Rathje
1. Kassenwart Jürgen Schmich
2. Kassenwart Elke Petersen (Seit 1971 Vorstandsarbeit)
1. Schriftwart Gunda Jessen
2. Schriftwart Elke Stroth
Sportwart Jürgen Prato
Jugendwart Marc Bernhard
Gerätewart Rainer Frahm
Beisitzer Christian Petersen (seit 1969 Vorstandsarbeit)
Beisitzer Manfred Schmidt
Spartenleiter:
Handball Anneliese Frie
Fußball Gerd Hansson
Tennis Wolfgang Meisner
Tischtennis Sven Schucher
Leichtathletik und Turnen Anneliese Frie
Schwimmen Bernd-G. Schmidt
Mitgliederbestand
am 10. Februar 1993 663 Mitglieder